Warum du keinen Titel brauchst, um Erfolg zu haben

2 Gedanken zu “Warum du keinen Titel brauchst, um Erfolg zu haben”

  1. Hallo, ich habe Deinen Beitrag gerne gelesen und irgendwie möchte ich Dir auch zustimmen. Nur gehöre ich eben zu denen, die einen Titel haben. 🙂 Was ich allerdings bestätigen kann ist, dass so etwas nicht überall zwingend erforderlich ist, um Karriere zu machen. Es gibt dennoch Berufszweige, in denen gehört ein Titel quasi zur Grundausstattung dazu. Das hat einfach etwas mit den entsprechenden Gepflogenheiten zu tun und wer den Titel nicht hat, hat es dann eben auch entsprechend schwerer „mitspielen“ zu dürfen. Und manchmal muss man diese eine erste Hürde eben auch nehmen, um in dem jeweiligen Beruf oder Arbeitsbereich seinen Weg weiter gehen zu können. Ich hätte meinen Titel in der Tat nicht gebraucht. Meinen Wunscharbeitsplatz hatte ich schon, bevor ich den Titel hatte. Aber, und das spüre ich jetzt eben doch ganz klar, er hat schon Vorteile. Zum einen wirkte es sich schon im Bewerbungsgespräch damals positiv aus, dass ich dieses Ziel hatte und jetzt ist es im Umgang mit eben jenen Kollegen einfacher, die denselben Beruf wie ich ausüben und nahezu alle einen Titel tragen. In dem Punkt ist die Außenwirkung dann doch nicht zu unterschätzen.
    Worin ich Dir dennoch zustimmen muss ist, dass es nur Sinn macht, die Zeit für das Erreichen eines solchen Titels zu opfern, wenn es auch ein wenig Spaß macht. Ich hätte mir dieses Ziel auf keinen Fall gesetzt und wahrscheinlich auch nicht erreicht, wenn mich die wissenschaftliche Arbeit so gar nicht interessiert hätte. Dann wäre es nur eine Qual gewesen und ich hätte meine Zeit sinnvoller verbringen können. Das sehe ich genauso. Lieben Gruß, Martamam

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    1. Hallo Martamam,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
      Ich weiß, was du meinst. Ich komme aus dieser Welt, wo ich erst dann den nötigen „Respekt“ erhalten hatte, als ich den entsprechenden „Nachweis“ liefern konnte. Meine provokativen Beschreibungen sollen in keinster Weise die Menschen kritisieren, die den Aufwand auf sich nehmen, um beruflich vorankommen zu können. Ganz im Gegenteil!
      Was ich vielmehr ausdrücken wollte, bezieht sich auf bereits festgetrampelte Wege und das Denken, dass man diesen einen Weg gehen MUSS.
      Ich erhoffe mir, den Lesern da draußen Mut machen zu können, auch einmal Wege außerhalb der gesellschaftlichen Norm auszuprobieren. Wenn du schreibst, dass es notwendig ist, einen Titel zu haben, um gleichauf mit den Anderen zu sein. Wie könnte man die Arbeitswelt dort draußen auf eine völlig neue Art aufmischen? Vielleicht kannst du ja aufgrund deiner Position Veränderungen bewirken. 😉
      Wenn aber jeder nur den Status Quo bestätigt, dann trampeln wir alle auf der Stelle.

      Gern können wir uns auch weiter darüber unterhalten. Ich finde, dies ist eines der spannendsten Themen zurzeit. Schreib mir gern: khiwa@gmx.de

      Liebe Grüße,
      Ewa

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